Uns ist es wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich sowohl Fachfamilien als auch die begleitenden Fachkräfte, die Kinder und Jugendlichen und deren Herkunftsfamilien bei Schwierigkeiten – auch wenn sie selbstverschuldet sind – an uns wenden. Wir leben eine fehlerfreundliche Unternehmenskultur, die dazu ermutigt, offen und ehrlich mit Herausforderungen umzugehen.
Um Fehler in der täglichen Arbeit dennoch so gut es geht zu minimieren und bestmögliche Voraussetzungen für eine gute Entwicklung der uns anvertrauten jungen Menschen zu schaffen, legen wir zudem besonderen Wert auf eine kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung aller Mitarbeitenden.
Ähnliches gilt für die jungen Menschen selbst: Es ist uns ein großes Anliegen, auch sie mit Wissen zu versorgen. Wissen um ihre Rechte, um ihre Lebenssituation, ihre Herkunft, mögliche Traumata und mögliche Perspektiven.
Der Wissenserwerb sowohl der Fachkräfte als auch der Kinder und Jugendlichen sorgt für bestmögliche Entwicklungschancen und ist ein wesentlicher Bestandteil des Kinder- und Jugendschutzes.
Er schützt die Fachkräfte vor Überforderung und somit vor Fehlverhalten und gibt den jungen Menschen die Möglichkeit, Situationen gut einzuschätzen und selbstbewusst für sich einzustehen.
Der Schutz der Kinder und Jugendlichen hat für uns oberste Priorität. Deshalb stellen wir jedem Kind eine Vertrauensperson außerhalb der Fachfamilie an die Seite, die als sichere Bezugsperson fungiert und das Kind in seinem Entwicklungsprozess begleitet.